werichbin1
                                                                                                                            
Wer ich bin!
 
     


 

Geboren am 29.06.1965 im beschaulichen Ort  Eich unter dem Nastberg stand ich,

bereits mit 9 Monaten auf eigenen Füßen und in meinem ersten Anzug.

Ich soll schon damals ein pfiffiges Kerlchen gewesen sein.

Naja, andere waren so schlau und haben sich fast 2 Jahre rumschleppen lassen

und ich wollte halt schon immer meine eigenen Wege gehen.

Ich hing bereits sehr früh an meinen Haaren und trug sie gerne länger als ge-

wöhnlich und wehrte mich mit Händen und Füßen gegen "Haaramputationen".

Mit ca. 9 Jahren habe ich erfahren das Markklößchensuppe nicht so heißt, weil

einer namens Mark sie erfunden hat, sonder das die da das Knochenmark von

toten Tieren reinpacken. Das ist ja widerlich! Wer will denn sowas essen.

Das war für mich so ähnlich wie die Erkenntnis des Charlton Heston in dem Sci-Fi

2022, die überleben wollen, daß dieses komische Soylent Green nicht irgendwas

ist, sondern aus dem Fleisch der gestorbenen Menschen hergestelltes

Ham Ham war...

Leute, ihr glaubt doch nicht, daß ich die süssen Tierchen esse und die anderen,

die nicht so süß sind schon mal erst recht nicht!

Ich habe damals als noch kein Mensch hier wußte was ein Vegetarier ist das

Fleischessen eingestellt.

Das hat mich natürlich immer wieder mit der Frage konfrontiert: "Wieso ist Du denn

eigentlich kein Fleisch?"

Das habe ich x Jahre über mich ergehen lassen und immer artig nach Gründen

gesucht, warum ich denn kein Fleisch esse...

Irgendwann dämmerte mir dann, daß das irgendwie nicht richtig sein kann, daß ich

mich da erkläre, denn die Leute die Fleisch essen, haben sich sicher viel weniger

mit ihrem eigenen Gewissen beschäftigt, als ich es nicht mal nötig hatte.

 

Als ich 11 Jahre als war entdeckt ich mit Hilfe einer Kinderfreun-

din, daß man aus Federballschlägern Gitarren herstellen kann.

Kurze Zeit später verfeinerte ich die Herstellung mit Hilfe von

Styropor, Klebeband und Farbe. Die späteren Modelle sahen

dann auch immer lebensechter aus und ich konnte mit Hilfe des

Trockenhaubenständers, den meine Mutter des öfteren vermiss-

te meine ersten Playback-Gesangs-Gehversuche starten.

Meine Schwester Ariane unterstütze mich gelegentlich bei den

Proben die den Auftakt zu meiner "Gesangskarriere" darstellen

sollten. Meine Lieblingsgruppe hieß damals Bay City Rollers.

Mit 13 Jahren hatte ich dann meine erste eigene Gitarre und

kurze Zeit später meine erste echte Band.

Ein Schulkamerad von der Grundschule fragte mich, ob ich

nicht in einer Band die er kannte singen wolle.

Ich ging in´s Andernacher Jugendzentrum und sang vor.

Da wurde ich aber mit einer ganz anderen Art von

Musik konfrontiert.

Nix Bay City Rollers!!! AC-DC hieß die Band, die damals mega-

angesagt war.

Ich habe mir das angehört und war kurz darauf deutlich beein-

druckt von dieser Shouter-Stimme des Bon Scott, der ja leider

bereits am 19.02.1979 verstorben ist.

Er war von da an eine ganze Weile mein großes Vorbild!

Von AC-DC kam ich dann aber irgendwann wieder auf den halben Weg zurück zu den

Bay City Rollers.

Als ich das erste Mal Journey hörte, war ich von den "Ähnlichkeiten" der Stimme des

Steve Perry und der von Bon Scott beeindruckt. Von da an war und bin bis heute

absoluter Steve Perry-Fan.

Allerdings gibt es natürlich noch viele andere unglaublich gute Stimmen im Bereich der Rockmusik, die mich beeinflußt haben.

Ich habe mit TNT angefangen Anfang 1980 angefangen und 3 1/2 Jahre mit der Band verbracht.

Wir haben damals meine Eltern tyrannisiert im Keller ihres Hauses, in dem wir unseren Proberaum hatten.

Dann habe ich irgendwann musikalisch kein Fortkommen mehr mit der Gruppe gesehen und mich verabschiedet und von da an mit ein paar absoluten Individualisten namens Power Company Musik gemacht. Leider war meine Anlage im Verhältnis zu schwach und ich konnte bei den Proben nur so wirklich überprüfen was ich singe, wenn ich dazu mit dem Mikrofon vor die Proberaumtüre ging.

Dann habe ich mit mehreren anderen Bands im selben Stile Musik gemacht, bis ich

dann das erste Mal wirklich mit Profimusikern konfrontiert wurde.

Bis dahin hatte ich aber immerhin mal eine Einladung in die Dierks Studios, aus der etwas hätte werden können, wenn ich mich nicht selten dämlich angestellt hätte.

Tony Scrivens, ein englischer Bassist, der in der Nähe von Karlsruhe sein Tonstudio

hat, hat damals mit ein paar anderen Jungs und mir als Sänger einige Stücke auf-

nehmen wollen in seinem Heimstudio.

Ich habe damals die Ausbildung bei der Gothaer in Koblenz angefangen und wohnte

dann ziemlich bald mit meiner damaligen Freundin in einer eigenen Wohnung.

Ich bin dann unter der  Woche abends nach der Arbeit in den Zug und ab nach Waldorf-Wiesloch und am nächsten Morgen wieder zurück zur Arbeit nach Koblenz.

Im Frühjahr 1989 beendete ich meine Berufsausblildung und fing als Sachbearbeiter bei einem Versicherungsmakler in Köln an!

Da habe ich mal mit dem Geschäftsführer der Firma Constantia Kunden der Firma besucht und den Spruch geprägt: "Es geht zwar abwärts, aber wir sind noch nicht ganz unten angekommen!" Die Kunden wohnten in einer Souterrain-Wohnung! ;-) Die Wahrheit ist ein Nadelstich und insofern nicht immer so gut zu ertragen!

Parallel zu dem sicheren Job, den ich seriös erlernt habe, suchte ich noch immer nach einer musikalischen Zukunft!

Da fand ich in der Musikerzeitung zwei Anzeigen, eine der Band Ghandi und eine derCoverband Challenger. Beide suchten einen Sänger!

Ich nutzte ein Wochenende, da der Gitarrist von Ghandi mich in Frankfurt treffen wollte und die Band Challenger in Würzburg ansässig war.

Ghandi machte eigene Songs und der kreative Kopf war gesanglich von mir so angetan, daß er mich für die Band gewinnen wollte.

Ich blieb ein paar Stunden und wir verstanden uns super.

Ich bin dann später weiter gefahren und habe die Coverband Challenger getroffen, in der Nähe von Würzburg! Die haben mich kurz trocken vorsingen lassen, mir 50 DM in die Hand gedrückt

für den Sprit und mich gefragt, wann ich anfangen könne!

Ich wäre der beste Sänger der gesamten Szene und würde dort einschlagen wie eine Bombe,

weil Niemand mit so etwas rechne!

Das Ganze lief dann so, daß ich meinen Job in Köln gekündigt habe und jedes Wochenende freitags frühzeitig nach der Arbeit mit dem Zug nach Würzburg gefahren, in´s Auto umge-

stiegen, zum Auftrittsort gefahren bin und es sogar vorgekommen ist, daß ich unmittelbar

aus dem Auto auf die Bühne springen mußte.

Ich hatte Zusagen der Band, daß ich wochenends immer "unterkommen" könne und man

zahlte mir sogar einen Zuschuß zu meiner privaten Krankenversicherung.

Als die Zusammenarbeit dann aber so aussah, daß ich nur noch für die Band arbeitete, ging es plötzlich los!

Danach fing ich an, im Keller des Mietshauses in dem ich wohnte, mit Cubase und einer alten

8-Spur-Tascam-Bandmaschine zu experimentieren, sprich meine eigenen Stücke zu

komponieren. Vor allem Cubase war dabei ein absolutes Hammer-"Instrument", daß meine

Kreativität optimal unterstützte. Ich habe teilweise nächtelang alleine "durchgemacht" und

hatte eine Riesenfreude an der Arbeit!

Wenig später gründete ich dann das BIG TIME STUDIO und arbeitete nebenher als Hotline-

Berater für die Firma T.S.I. in Waldorf.

Dort lernte ich ein paar der nettesten Leute kennen, von denen ich den ein oder anderenglücklicherweise noch heute zu meinen Freunden zählen darf.

Unvergessen, die Weihnachtsfeiern der Firma T.S.I und Waldorf Productions und überhaupt

war das eine tolle Zeit, die wir damals hatten!

Für die Studiogründung baute ich ein Dachgeschoss in einem Mietshaus, direkt über meiner eigenen Wohnung gelegen aus, daß bis dahin im Rohbau gestanden hatte.

Ich habe dann mit ein paar Jungs eine Coverband gegründet, mit Teilplaybacks (Drums/Bass)

die ersten Auftritte absolviert und später kam dann Dago von den Assholes dazu.

Wir nannten uns Rock it!

Der Keyboarder, Steven McCabe haute dann irgendwann leider bei Nacht und Nebel mit seiner Lebensgefährtin nach England ab, weil ihnen - was ich nicht wußte - finanziell das Wasser

bis zum Hals stand!

Leider hat er vorher noch bei diversen Musikgeschäften, die mich als Studiokunden kannten,

Instrumente auf Rechnung "eingekauft" und nahm sie allesamt ebenso mit, wie die kleine PA,

die wir zusammen für unsere Auftritte angeschafft hatten.

Dago meinte, nachdem Steven verschwunden war, wir sollten die Teilplaybacksache auf-

geben und wieder mit kompletter Band spielen!

Über T.S.I. hatte ich auch Werner Gabriel kennen gelernt, der musikalisch wieder was machen

wollte und der früher die Drums bei einer Band namens Gaia bediente. Dago sprach Pano an,

mit dem er zu der Zeit  bei den Assholes spielte!

 

 

 

In eine Sinnkrise fiel ich nach der Trennung von meiner Ex Inge im November 1998.

Ich hinterfragte mein Leben, meinen Job im Versicherungsaußendienst und stellte

alles in Frage.

Ich gab den offiziellen Studiobetrieb auf, vermietete die Räumlichkeit und suchte mir

einen Job im Versicherungs-Innendienst, da ich glaubte, im Rahmen eines

"geregelteren" Lebens, mit der richtigen Frau dann noch mein Ideal von einer

glücklichen Familie verwirklichen zu können.

Ich hatte gerade meinen neuen Job in Wiesbaden angetreten, ein paar Mädels

gedatet und einige über das Internet kennengelernt, als ich am 03.09.99 eine

kuriose Anzeige im Internet fand.

Nach dem ersten Überlesen machte ich den "Fehler", doch auf die Anzeige

zu antworten. Welche Konsequenzen das für mein Leben hatte, werde ich

in Form des Buches LIVING ON THE BORDERLINE veröffentlichen, daß ich

meinem Sohn widmen werde!

Glücklicherweise gibt es Wahrheiten, die nicht zu verdrehen sind, da die Beweise

wie in Stein gemeisselt sind, denn alles, was irgendwie zu verdrehen und

verzerren ist, habe ich von der anderen Seite so erlebt!

Ich klammere diese Erlebnisse mit einem, wie ich es nenne "menschlichen

Supergau" an dieser Stelle aus.

Soviel nur dazu: Mein Traum von einer glücklichen Familie hätte im "ersten" Durch-

gang nicht gründlicher scheitern können!

Ich habe vor einigen Jahren mal gesagt, ich würde, weil mein Leben so kompliziert

geworden ist, in meinem nächsten Leben Pizza-Taxi fahren...

...Ich wußte damals allerdings nicht, daß nur etwa 3 Jahre später dieses neue

Leben schon beginnen würde!

Es gibt allerdings ein Happy End, so richtig mit... und wenn sie nicht gestorben sind...,

denn ich lernte über das ganze Theater schließlich meine Frau für´s Leben, ohne

Zweifel  und Befürchtungen kennen, meine ZUNI.

Sie stammt aus einem Land, in dem die Familienstrukturen noch intakt sind und

es nicht so viele kaputte Menschen gibt, wie hierzulande, aus Paraguay

Es ist schön zu wissen, daß man nach einer langen Odyssee endlich im Zielhafen

eingelaufen ist und einen Menschen gefunden hat, auf den man sich 100%-ig

verlassen kann und der einem den nötigen Rückhalt gibt!

Egal wie verrückt meine Ideen zu sein scheinen... Sie ist immer begeistert!

Sie versteht mich auf eine Weise, die viel tiefer geht als Worte!

Eine Beziehung in der Zeit keine Rolle spielt, keine Bedeutung mehr hat und die ich

nie zu hinterfragen brauche!

Man kann mich glücklich nennen und so schätze ich mich!

...und es ist Zeit, mich wieder meiner Musik zu widmen!

An den größten Wasserfällen der Welt, den Yguazu-Falls (KLICK 2 MAKE BIG)

 

Das war eine lustige, wenn auch stressige Zeit, aber die Arbeit wurde dann langsam etwas zäh, weil sie sich monatelang immer wieder um

einen einzigen Song drehte. "RAINBOWS END" finde ich

immer noch ein supergeiles Stück und sicher hätte man aus dieser Band was machen können...

Vor allem Charly, ein schwarzer Rockgitarrist, der spontan wirklich alles aus dem FF spielen konnte, hat mich damals sehr beeindruckt.

Warum das Ganze später auseinander ging, ist mir nicht mehr erinner-lich, aber ich weiß das damals einer der Gitarristen aus der Band ausstieg. Zu der Zeit habe ich auch mein erstes eigenes Stück komponiert, daß wir auch aufgenommen haben, aber das ich

dann bis heute nicht weiter verfolgt habe.

CORRIDORS OF LONELINESS .

Nachdem Lionheart, wie ich das Projekt für mich genannt habe zuende war, habe ich mit der Band Prisoner aus Bremen Aufnahmen in deren Studio in ihrer Wohnung in der Stader Straße in Bremen gemacht. Supernette Jungs, mit denen ich viel Spaß hatte. Ich fuhr so oft ich konnte und es mein Geldbeutel zuließ dorthin und wir haben ein paar richtig geile Rocknummer gemeinsam geschrieben! Da fallen mir Surrender, Perfect lover, Astronaut und For ever ein. Es hat einen Riesenspaß gemacht und ich vermisse Manni Schöttker und Jürgen Pescher noch heute!

Dann kam die Schweizer Band Quiet Wolf, wobei die Band stand und fiel mit Tony Laxx, mit dem ich zuletzt 1999 noch an ein paar meiner eigenen Stücke gearbeitet habe! Leider und traurigerweise kam mir dann das dazwischen, was mich heute noch immer an Problem beschäftigt.

Ich war damals zwei Mal unten in der Schweiz und wir haben mehrere Songs aufgenommen., unter anderem "Never", "A merical"  und "U r all".

Das war ebenfalls eine tolle Zeit und ich hoffe, ich finde irgendwann mal den Kontakt zu Tony wieder!

Ich habe in der Zeit auch gelernt was es heißt, wenn Musiker für ihre Musik regelrecht hungern! An manchen Tagen gab es ein einziges

Mal was zu essen und das waren Brot und Käse!

Die Jungs sahen entsprechend aus!

Trotzdem möchte ich nicht eine Minute mit den Jungs heute missen!

 

 

 

Hotel! Und wir mußten unsere Rechnungen selbst zahlen, von der Gage!

Dazu kam, daß die Hotels uns regelmäßig samstags bis 10:00 rauswarfen!

Ziemlich gemein, wenn man teilweise erst morgens um 5:00 nach dem Auftritt in´s Bett kommt!

Dass ging nachher so weit, daß ich sogar mal im Auto übernachtet habe, oder später dannvorzog, samstags nachts noch nach 2 Uhr einen Rückweg von 4 Stunden Fahrt und mehr anzutreten. Das hat mal fast an der Mittelleitplanke auf der A3 geendet, obwohl ich die maximalen Fahrzeiten eines LKW-Fahrers zwar bei weitem nicht erreicht habe, aber ja auch schon vorher rechtschaffen müde war!

Dann gab es auch Streit! Unser Keyboarder wollte, daß ich außerordentlich zu "Benefizveranstaltung" kommen sollte und außer der Reihe zudem für Studio-Aufnahmen , wo die Chöre für die Bühne eingesungen wurden zur Verfügung stehen sollte.

Als ich sagte, daß das weder in unserem Vertrag stehe, noch eine Bezahlung dafür angedacht wäre und ich noch andere Dinge zu tun hätte, war ich inner-

halb von drei Monaten gefeuert und raus!

Vermutlich das Beste, was in dem Zusammenhang hätte passieren können!

Wir spielten leider nur wenige Gigs zusammen, in der Formation. Werner ist leider schon verstorben, nachdem er in der selben Nacht, in der auch Lady Di um´s Leben kam in Süditalien im Sekundenschlaf gegen einen Brückenpfeiler gefahren ist und sein Auto Feuer fing!

Ich zog 1995 nach Andernach, nachdem ich zuvor 1993 mit meiner Ex das Haus

meiner Eltern gekauft hatte.

Ich zog auch in einer Hau-Ruck-Aktion aus den Räumlichkeiten in Waldorf,

mitsamt meinem Studio aus und richtete das BIG TIME STUDIO in

Andernach ein.

Mit neuem Pult und einer Konsole, die ich eigens dafür konstruiert hatte.

Besser denn je!

Zwar blieb dem Studio der kommerzielle Erfolg versagt, aber ich produzierte z.B. mit Dago, Pano und ein paar anderen Freunden den Protestsong MORUROA und einige meiner eigenen Stücke.