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Deutschland
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Wir leben in Deutschland in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Hat die zufällig jemand kürzlich gesehen?
Ich bin ein Floh im Scheingewand der freiheitlich-demokratischen Grundordnung! ;-) (Christoph Mittler)
Kurioses, Skuriles und Aufschlußreiches aus dem Land der (un)begrenzten Möglichkeiten.
Barack Obama erhält zur eigenen Überraschung Friedensnobelpreis u. währendessen in Deutschland?
Wer so alles das Bundesverdienstkreuz erhält! Merkwürdig!
EIN EHRENWERTER ANWALT!
Es gibt doch noch Hoffnung, wenn Menschen, die eigentlich ihren Ruhestand geniessen könnten, sich für andere engagie-ren und dabei persönliche Interessen hinten anstellen. Ausgerechnet unter den Anwälten solche Menschen zu treffen, ist nach meinem eigenen Erfahrungsschatz wie die Entdeckung des 8. Weltwunders zu bewerten!
Dazu habe ich diesen Link heute entdeckt und ein tolles Gespräch mit einem Anwalt und Menschen geführt, daß mir sehr viel neue Hoffnung gegeben hat!
http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1393
Wie mir Herr Plantiko kürzlich schreibt, hat man ihm aufgrund einer kritischen Äußerung unter dem Vorwand, er sei "krank", die Zulassung als Anwalt entzogen. Auch wenn fraglich ist, ob dieser Entzug der Zulassung überhaupt rechtswirksam ist, wird er so doch von einem System, daß man wohl eher als Sumpf betrachten muß angegriffen und in Schach gehalten, weil er sich statt für "kaltes Recht" für Gerechtigkeit engagiert! Das was dem deutschen "Recht" aus meiner Sicht fehlt, ist - von wenigen Ausnahmen abgesehen - die moralische Grundlage!
EVA HERMANN!
Just als "der" deutsche Mann (Ich meine die, die noch übriggeblieben und nicht von Emanzen-Müttern weichgeklopft wurden) an und für sich endgültig den Glauben an die deutschen Frauen (Die Existenz der Sorte, die den Mund
nicht ständig aufreißt und sich im Rampenlicht suhlt,weshalb man sie denn vielleicht auch leider nicht so bemerkt!)
verloren und mehr oder weniger auf den "Import" umgestiegen ist, wenn er eine gescheite Mutter seiner Kinder sucht, taucht diese Frau aus, wie die Gorillas aus dem Nebel und kaum das sie auftaucht, tauchen auch schon
diese elenden Quotenjäger auf und versuchen diesen Glücksfall für die deutschen Männer schnellstmöglich
mundtot zu machen!
Da möchte man aufspringen und rufen: Ja, schneidet Euch mal eine Scheibe von der Frau ab!
Die ist nämlich im Gegensatz zu Euch beschränkten Schwarz/Weiß-Sehern im Farb-TV angekommen!
Ich zolle einer tollen Frau, meinen Respekt und wünsche ihr die Kraft, das Mobbing zu ertragen und es gibt verdammt viele Menschen, die die Dinge ganz anders sehen, als diese Quotenjäger, die in die Treibjagd
auf einen couragierten Menschen eingestiegen sind!
Wir dürfen stolz sein, auf Fußball! Wir dürfen stolz sein auf unsere Autos! Wer sagt uns, wir dürfen NICHT stolz sein, auf unsere Mütter, wenn sie uns NICHT in eine Kinderkrippe abgegeben haben, um uns dafür noch ein TV-Set, noch ein Fahrrad, noch ein Spiel und noch einen Computer und und und kaufen zu können?
Wenn ich in den Fernseher sehe, weiß ich doch, worum es geht! VERKAUFEN!!! VERKAUFEN UM JEDEN PREIS!!! Damit man ordentlich verkaufen kann, braucht man ordentlich Nachfrage und wenn die Frauen nicht
mit arbeiten gehen, weil sie ihren Kindern ein ordentliches Zuhause und Bindungsfähigkeit vermitteln wollen,
dann ist das natürlich notwendigerweise mit Konsumverzicht verbunden!
Das will unsere Wirtschaft aber nicht! Am besten gehen möglichst alle ordentlich schuften, damit sie die Nachfrage am Laufen halten können!
Die Familie ist in diesem Land längst mit ausverkauft worden und wenn es mal Jemand ausspricht, dann zieht
er sich den Zorn des Systems zu!
Da sage ich nur: Am laufenden Band, mit Rudi Carell, oder das Glücksrad! Das waren noch ehrliche Sendungen! Jeder wußte, worum es geht! Kommerz!
Die Werbung finanziert den Sender, der Sender finanziert die Sendung! Die Sendung finanziert die Werbung und heizt den Konsum dabei an!
Schöne neue Medienlandschaft! Für Familie keinen Platz! Sozial abgebrannt! 3. Welt sind wir, nicht die Anderen!
Gib nicht auf, Eva! Denn sie wissen (leider doch) was sie tun!
www.eva-herman.de
| Bußgeld für Bundestagsabgeordnete
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| Verwaltung kassiert bis zu 1000 Mark von Politikern, die sich nicht in Berlin anmelden |
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| Werthebach lehnt zudem den Wunsch des Bundestags ab, die Meldedaten der Abgeordneten prinzipiell zu sperren. |
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| Holger Stark |
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| Jetzt macht die Verwaltung Ernst. In den vergangenen Tagen verschickte die Behörde von Innensenator Eckart Werthebach (CDU) eine Reihe von Bußgeld-Bescheiden an Bundestagsabgeordnete, die es versäumt haben, sich rechtzeitig mit ihrem Zweitwohnsitz in Berlin anzumelden. "Wir haben eine größere Zahl von Bescheiden versandt", bestätigt Werthebachs Sprecher Stefan Paris. "Mehrere Verfahren laufen außerdem noch." Das Bußgeld beträgt bis zu 1000 Mark. In einem Schreiben an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) lehnte Werthebach zudem den Wunsch des Bundestags ab, die Meldedaten der Abgeordneten prinzipiell zu sperren. Im August hatte das Fernsehmagazin "Panorama" beim Landeseinwohneramt (LEA) die Meldeadressen von Bundestagsabgeordneten abgefragt. Zuerst waren die Berliner Behörden unsicher, wie sie mit den Parlamentariern umgehen sollten - und fragten die Bundestagsverwaltung am 1. September schriftlich, wie sie auf die Anfragen reagieren sollten. Am 15. September bat Thierse daraufhin um eine pauschale Sperrung der Daten - "bis auf weiteres". Darauf antwortete jetzt Werthebach, eine pauschale Sperrung sei unzulässig. Allerdings könnten die 668 Abgeordneten wie jeder andere Bürger eine individuelle Sperrung beantragen, wenn sie glaubhaft machen könnten, dass eine "Gefahr für Leben und Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Belange bestehe". "Über diesen Stand werden wir jetzt die Fraktionen informieren", sagt der Sprecher der Bundestagsverwaltung, Hans Hotter.
Auf Nachfrage von "Panorama" hatten diverse Abgeordnete schließlich zugegeben, sie hätten sich nach einem Jahr noch nicht mit Zweitwohnsitz in Berlin gemeldet. Das Meldegesetz sieht vor, dass dies unverzüglich zu geschehen habe. Ende September hatte Werthebach angekündigt, dass "solche Ordnungswidrigkeiten nach pflichtgemäßem Ermessen geahndet werden. In der Regel wird dies dazu führen, dass Bußgelder verhängt werden". Die Verwaltung verhält sich dabei nach eigenen Angaben strikt neutral, Sonderregelungen für Politiker gebe es nicht. "Für uns ist jeder gleich, egal ob Abgeordneter oder nicht", so Paris. 1998 wurden in Berlin 2600 Bußgelder wegen Verstößen gegen das Melderecht verhängt. Im vergangenen Jahr waren es 2222 Fälle, bis Ende September diesen Jahres 1900, darunter auch Bundestagsabgeordnete. Welche Politiker betroffen sind, sagt die Verwaltung allerdings aus Datenschutzgründen nicht.
Für die Abgeordneten hat die leidige Debatte noch weitere Folgen. Nach dem Gesetz müssen sie eine Zweitwohnungssteuer zahlen, wenn sie in Berlin eine Nebenwohnung unterhalten. Die Finanzverwaltung hat deshalb alle Abgeordneten angeschrieben, von denen bekannt wurde, dass sie sich nicht rechtzeitig gemeldet hatten. Vorgesehen ist auch ein Abgleich mit dem Melderegister. "Es gibt auch schon Abgeordnete, die für die Zweitwohnungssteuer veranlagt wurden", sagt der Sprecher der Finanzverwaltung, Klaus Dittko. Säumniszuschläge habe es aber noch nicht gegeben, da die Finanzämter eine Karenzzeit von einem Jahr gelten ließen, die Parlamentarier also sowieso erst jetzt zahlen müssten. Die Steuer beträgt rund fünf Prozent der Jahresmiete.
Das strenge Vorgehen der Verwaltung hatte bei den Abgeordneten erheblichen Unmut hervorgerufen. Er wundere sich, "wie Berliner Behörden mit den Bundestagsabgeordneten umgehen", beschwerte sich etwa Ex-Minister Klaus Kinkel (FDP). Viele Parlamentarier meldeten sich nach den Medienberichten nachträglich an - und klagten über die "schwerfällige Berliner Bürokratie", so Sebastian Hofmann, Mitarbeiter des Grünen-Abgeordneten Oswald Metzger. Die Meldestelle hatte eine Bescheinigung von Metzgers Vermieter nicht anerkennen wollen, weil die Unterschrift nicht auf dem richtigen Formular war. Zudem musste der Politiker zwei Stunden warten und hätte fast einen Termin mit Bahnchef Hartmut Mehdorn verpasst. Schließlich löste Hofmann seinen genervten Chef nach einer Stunde in der Schlange ab.
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/archiv/17.10.2000/ak-be-10937.html |
Ich bin persönlich ganz begeistert, daß einem 1. in diesem Staat alles geglaubt wird, 2. man sagen kann was man will, egal wie verlogen das auch ist und wen man dabei mit Schmutz bewirft, 3. man das Recht bereits gepachtet hat, 4. Kinder einem grundsätzlich als Leibeigen zugeordnet werden , vorausgesetzt man ist weiblichen Geschlechts!
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| Deutschland verwahrlost! |
Kinderschutz
Immer mehr Kinder verwahrlosen
Von Birgit Lehmann, 31.03.09, 18:25h
200 Familien nahmen in den vergangenen zwei Jahren die Unterstützung des Hürther Jugendamtes wahr. Viele Kinder und viele Eltern sind überfordert, die Folge ist schleichende Verwahrlosung.
Hürth - Thomas Gunkel, Leiter der Dr.-Kürten- Förderschule für Lernbehinderte in Hürth, erlebt es jede Woche: Kinder, die mit Blessuren in den Unterricht kommen. Kinder, die jeden Morgen zu spät kommen, weil sie ver-
schlafen haben. Kinder, die ohne Frühstück in den Unterricht kommen. Wir beobachten eine schleichende Verwahrlosung.
Da kommt ein Schüler mit einem blauen Auge in den Unterricht, der Vater hat ein Spielzeug nach ihm geworfen. Oder ein Zwölfjähriger kommt ständig morgens zu spät, weil die alleinerziehende Mutter Nachtschicht macht und
das Kind morgens allein aufstehen muss.
Das sei ein Zeichen für Überforderung, sagt Karolin Königsfeld von der Präventionsstelle Frühe Hilfen für Familien im Hürther Jugendamt, und zugleich ein Alarmsignal für Lehrer. Doch häufig habe der Lehrer Hemmungen, etwas zu unternehmen. Kinderschutz ist keine Aufgabe, die man gerne macht, sagt der Präventionsbeauftragte der Stadt Dormagen, Uwe Sandvoss. Das sei eine zusätzliche Belastung, und doch müsse der Lehrer sich dieser Aufgabe stellen, wenn sich der Schüler ihm anvertraue.
Eben darum fand gestern in Hürth ein Treffen von Beratern und Lehrern statt. Es sei nicht selbstverständlich, dass ein Lehrer die Ansprechpartner in der Stadtverwaltung kenne, die er in einem Notfall anrufen könne. Oft gehe es darum, auszuloten, wie ernst eine Situation sei. Viele Lehrer hätten Skrupel, dem Jugendamt eine Familie zu melden, da man ja auch Gefahr laufe, vielleicht einem Elternteil zu Unrecht etwas zu unterstellen, umriss Bürgermeister Walther Boecker das Problem.
Um Hemmungen zu nehmen und Ansprechpartner kennenzulernen, war die Diskussionsveranstaltung in der Dr.-Kürten-Schule in Hürth initiiert worden. 75 Lehrer aus den Hürther Grundschulen und Betreuer der Offenen Ganztagsschulen sollten ihre Ansprechpartner und deren Hilfsmöglichkeiten kennenlernen. Peter Bunse, Schulrat des Rhein-Erft-Kreises, Dormagener und das Hürther Jugendamt zeigten auf, wie Ämter helfen können. Es war die Auftaktveranstaltung zur Entwicklung eines Kinderschutzkonzeptes, eines Frühwarnsystems für die Primarstufe.
Neben der Vermittlung von Basiswissen - etwa der gesetzlichen Grundlagen - und der Darstellung der Aufgaben des Jugendamtes ging es vor allem darum, ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen. Der Leidensdruck wird immer größer. Es gibt immer mehr Fälle, in denen Kinder aus problematischen Familien kommen, sagte Bunse. In Hürth habe es in den letzten zwei Jahren rund 200 Fälle gegeben, in denen Familien vom Jugendamt betreut wurden. Angefangen von Pekip-Kursen, in denen Eltern unter Anleitung in spielerischer Form ein Vertrauensverhältnis zu den Kindern aufbauen, über Ferienfreizeiten für einkommensschwache Familien bis hin zum Kursus in Haushaltsorganisation.
Der Anspruch ist hoch. Gabriele Mainzer, Leiterin des Jugendamtes: Wir versuchen, für jede Familie ein passgenaues Angebot zu finden.
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Wenn das alles nicht so traurig wäre, könnte man fast drüber lachen!
Das ist ein Zeichen unserer Zeit: Es wird an den Symptomen herumgedoktert, anstatt sich der Frage zu widmen, wo die Probleme her kommen und wie die tiefen Ursachen für unsere heutige Situation zu bekämpfen wären!
Warum gibt es immer mehr allein erziehende?
Warum gibt es immer weniger funktionierende Familien?
Warum gibt es immer mehr kaputte Beziehungen?
Warum gibt es immer mehr beziehungsunfähige und psychisch kranke Menschen?
Alles unangenehme Fragen!
Da ist es viel einfacher, statt sich der Beantwortung dieser Fragen zu widmen, mal ein paar neue Sozialarbeiter einzustellen, die dann danach schauen, daß die Kinder auch oft genug zum
Kinderarzt kommen und alle Vorsorgeuntersuchungen gemacht werden!
Dabei wäre die Lösung doch so verdammt einfach zu finden!
Dieses Land ist sozial abgebrannt!
Persönliches Vergnügen geht schon lange vor die Übernahme von Verantwortung in Familie und
Beziehung!
Hauen Frauen auf die Männer und sagen, daß man sich auf sie nicht mehr verlassen kann, so wurden alle diese Männer auch irgendwann einmal von Frauen (Müttern) maßgeblich erzogen und die Tatsache, daß es immer mehr allein erziehende Mütter gibt, spricht nicht dafür, daß es in absehbarer Zeit eine größere Zahl verläßlicher Vaterfiguren geben wird.
Es fehlt diesen Jungen nämlich das wichtige Element der väterlichen Erziehung! Ein Ernährer, der ihnen vorlebt, wie man Verantwortung für eine Familie trägt!
Woher sollten sie es denn auch lernen? Von Müttern, die monatlich ihr Sozialgeld abholen gehen, nachdem sie sich, viel zu oft leichtfertig, von ihrem Ex getrennt haben?
Oder von Müttern, die die Ernährerrolle übernehmen und ihre Kinder tagsüber in fremde Obhut geben?
Die Väter, die noch da sind, häufig schon Schiffbruch erlitten haben, haben sich längst über den Import aus sozial weniger abgebrannten Regionen dieser Erde mit Müttern für ihre Kinder versorgt, die noch Frauen sein können und bei denen Werte wie Familie, Beziehung und das Wort ihres Mannes noch einen etwas anderen Stellenwert geniessen!
So wird sich die Spezies Frau, die ihren Ex aus der Verantwortung für die gemeinsamen Kinder im Akt der Trennung und Scheidung herausgedrängt hat und ihn ausgenommen hat wie eine Weihnachtsgans, bis alle schließlich zu Sozialfällen wurden, verdienter Maßen nicht dauerhaft etablieren können!
Im Rahmen der Weltwirtschaftskrise, wo der Staat sich glücklicherweise mangels Finanzierbarkeit mehr aus der sozialen Verantwortung schleichen und dabei Macht über die Familien verlieren wird, werden soziale Bindungen wieder zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Kommen ja schon die Sprüche, man solle sich in der Krise wieder mehr auf Familie besinnen!
Es ist längst offenbar, welchen Wildschaden der wilde Kapitalismus und der Feminismus hinterlassen haben, aber wer will es wissen, bevor endlich gar nichts mehr geht?
Drum bin ich dafür, den Karren so schnell wie möglich an die Wand zu fahren, damit endlich wieder etwas Gesundes entstehen kann und die soziale Verwahrlosung gesunden familiären Strukturen weichen wird!
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| Die schlechtesten Mütter der Welt |
Mutter setzt ihr Baby aus
Fünf Tage altes Mädchen vor der Donauklinik Neu-Ulm abgelegt
Vor der Donauklinik in Neu-Ulm ist in der Nacht auf Montag ein fünf Tage altes Mädchen ausgesetzt worden. Die Herkunft des Neugeborenen ist noch unklar.
HANS-ULI MAYER
Neu-Ulm Die Polizei sucht auf Hochtouren nach einer Frau, die am Montagmorgen ihr fünf Tage altes Baby in Neu-Ulm abgelegt hat. "Das Kind ist gesund, das ist die wohl erfreulichste Seite an der schlimmen Nachricht", sagte gestern Ulrich Feistle von der Neu-Ulmer Kriminalpolizei, die noch vor einem Rätsel steht.
Ein Telefonanruf in dem Krankenhaus hatte die Polizei in der Nacht zum Montag auf den Plan gerufen. Nach einer kurzen Suchaktion haben die Beamten zwischen dem Eingang zur Klinik und der naheliegenden Donau am Montag gegen 4 Uhr früh das in eine Decke gehüllte Baby gefunden. An der Klinik gibt es keine so genannte Babyklappe.
Nach ersten Untersuchungen handelt es sich um ein gesundes Kind, das offenbar nur leicht unterkühlt war, ansonsten aber keinerlei Spuren äußerlicher Gewaltanwendung aufwies. Wann und wo es zur Welt kam, ist hingegen noch völlig unklar. Nach Auskunft der Polizei handelt es sich um ein Mädchen weißer Hautfarbe. Ob die Mutter ihr Baby zu Hause zur Welt brachte oder in einer Klinik, muss erst noch überprüft werden.
Das Kind wurde sofort versorgt und anschließend in die Kinderklinik nach Ulm gebracht, wo es derzeit zur Beobachtung liegt. Von der Mutter fehlt bislang jede Spur. Außer dem nächtlichen Anruf in der Klinik, der Decke und der Babykleidung hat die Polizei noch keine Erfolg versprechende Spur.
Parallel zu den polizeilichen Ermittlungen bezüglich der Eltern des Kindes, ist das Jugendamt Neu-Ulm darum bemüht, die richtige Entscheidung für das Kind zu treffen. Rein rechtlich übernimmt das Jugendamt die Vormundschaft für das Mädchen, solange keine gesetzlichen Vertreter bekannt sind. Wie eine Sprecherin des Landratsamtes gestern sagte, ist noch unklar, wie es weitergeht. Zunächst muss entschieden werden, ob das Neugeborene vorübergehend zu Pflegeeltern gebracht wird oder ob gleich geeignete Adoptiveltern gesucht werden. Offenbar sind dem Amt derzeit 17 Paare als mögliche Adoptiveltern gemeldet, die allesamt in speziellen Vorbereitungskursen auf solche Situationen vorbereitet sind.
Erscheinungsdatum: Dienstag 31.03.2009 |
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Die Art Mutter, die ihr Kind nach 5 Tagen aussetzt gehört für mich auf Platz 3 der Liste der schlechtesten Mütter der Welt!
Damit bliebe die Frage offen, welche Art die ersten beiden Plätze verdient hat
Nun ja, Platz 2 steht eindeutig der Art Mutter zu, die ihr Kind bereits im Mutterleib abtöten läßt!
Moralisch hätte sie zwar den ersten Platz für die Schändung des vermeintlich sichersten Platzes
für ein Leben, aber wenigstens denkt sie noch so weit nach, daß sie versucht dem Kind die
Schmerzen zu ersparen, die die Art Mutter, die sich den absoluten Platz 1 verdient hat ihm zufügt, indem sie das Kind kurz nach der Geburt, oder später tötet, oder aber unversorgt läßt, so daß das Kind elendig stirbt!
Insofern hatte das Kind im genannten Fall noch Glück im Unglück, wenn man davon überhaupt
sprechen darf! |
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Zweifel  29.09.2006
Die BenQ-Siemens-Pleite: Ein abgekartetes Spiel?
Nach einem Jahr lief die Bestandsgarantie für die ehemaligen Siemens-Beschäftigten aus, und genau dann meldet BenQ Mobile Insolvenz an.
Doch das ist nicht der einzige Punkt, der Beobachter die Pleite der Handysparte misstrauisch verfolgen lässt.
Am gestrigen Donnerstag wurde bekannt, dass die BenQ-Handysparte BenQ Mobile Insolvenz anmelden muss. Damit sind nicht nur 3000 Arbeitsplätze in Gefahr, es würde außerdem der letzte deutsche Standort, an dem Handytechnologie entwickelt wird, aufgegeben. BenQ Mobile will nach eigenen Angaben weiterhin Handys
bauen, allerdings in Asien - zu erheblich günstigeren Konditionen, zumal der taiwanesische Konzern dort auf
eigene Ressourcen zurückgreifen kann.
Hat sich Siemens freigekauft?
Diese Entwicklung stimmt aus zweierlei Gründen bedenklich. Zum einen hat BenQ für die Siemens-Handysparte nichts zahlen müssen; im Gegenteil, Siemens hat 350 Millionen Euro gezahlt, damit BenQ die defizitäre Handy-
sparte übernimmt. Zwar ist es nicht unüblich, dass Firmen zu einem nur symbolischen Preis abgegeben werden, wenn zu erwarten ist, dass das Geschäft in den nächsten Jahren mehr Geld frisst als einnimmt. Doch eine derart hohe Summe ist äußerst ungewöhnlich, wie am Donnerstag verschiedene Experten bestätigten.
Zum zweiten stimmt der Zeitpunkt der Pleite viele Beobachter misstrauisch. Denn die Siemens-Beschäftigten
hatten für ihre Arbeitsplätze nur eine Bestandsgarantie von einem Jahr bekommen, und genau dieses eine
Jahr ist jetzt vorbei. Es ist also durchaus möglich - wenn auch nicht belegbar -, dass es Siemens in Absprache
mit BenQ von vornherein darauf angelegt hatte, die defizitäre Handysparte möglichst elegant und günstig loszuwerden. Und auch BenQ profitiert von dem Deal: Dass der Name jetzt in Deutschland etwas ange-
schlagen ist, kann dem Konzern ziemlich egal sein, denn die wichtigen Märkte für BenQ liegen woanders.
Und Handys bauen kann man in Asien günstiger.
Quelle: http://www.call-magazin.de/handy-mobilfunk/handy-mobilfunk-nachrichten/die-benq-siemens-pleite-ein-abgekartetes-spiel_19671.html
WER NACH SOLCH EINER INFO NOCH EIN BENQ-HANDY KAUFT, HAT MEIN MITLEID, ABER NICHT
MEIN VERSTÄNDNIS!
Früher nannte man so etwas mal Verrat! Heute nennt man es Geschäft und ein paar Wenige werden stinkreich,
während Tausende ihre Arbeit verlieren!
So schaltet man Konkurrenz aus, nutzt deren Know-How, braucht nicht mal kopieren, weil man ja gelernt hat
und dann kann man mit dem was man dabei rausgeholt hat, richtig schön aufschlagen!
Deutschland, der Ausverkauf geht weiter!
Ich habe mir noch schnell ein Siemens-Handy besorgt! Das sollten alle tun!!!
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Die Geburtenzahlen gehen zurück – das bringt Familienministerin Leyen in Erklärungsnot
Es war nur ein kurzer Boom: Die Geburtenzahlen gehen zurück - das bringt Familienministerin Leyen in Erklärungsnot. - F
8.4.2009 0:00 Uhr
Familien Grenzen der Patchworkpolitik Geburtenzahl: Berlin wächst gegen den Trend
Berlin - Die Bundesfamilienministerin versuchte nicht, ihre eigene Überraschung zu verbergen: „Den ungewöhnlichen Einbruch der Geburtenzahlen im letzten Quartal 2008 hat niemand vorausgesehen“, erklärte Ursula von der Leyen (CDU) am Dienstag zu den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach setzte sich der Anstieg der Geburtenraten aus dem Jahr 2007 im vergangenen Jahr nicht fort. Zwar waren die Zahlen
in den ersten neun Monaten bis September noch positiv ausgefallen. Doch ein Rückgang der Geburten in den Monaten Oktober bis November zog dann das Jahresergebnis
auf ein Minus von 1,1 Prozent im Vergleich zu 2007 hinunter.
Angesichts der Negativmeldung stand die Ministerin unter besonderer Beobachtung. Noch vor wenigen Wochen hatte sie den anhaltenden Trend zum Kinderkriegen gefeiert,
den sie damals angesichts vorläufiger Zahlen erwarten durfte. Die vermeintliche Erfolgsmeldung interpretierte sie damals als Bestätigung der eigenen Politik.
Einen Beleg für das Scheitern ihrer Anstrengungen zur Einführung des Elterngeldes, zum Ausbau der Infrastruktur für Familien und für eine familienfreundlichere Arbeitswelt wollte
die CDU-Politikerin in den neuen Zahlen nicht erkennen. Vielmehr kündigte sie an, den Kampf für Erleichterungen für junge Familien fortzusetzen. „Hier müssen wir einfach noch besser werden“, sagte sie.
Der Aufschwung der Geburtenzahlen und der Einbruch Ende 2008 zeigten, „was der Mut zu Kindern für ein zartes Pflänzchen ist“, meinte die Ministerin. Entscheidend seien aber
nicht kurzfristige Entwicklungen, sondern die Jahre bis 2013, sagte sie mit Blick auf den geplanten Ausbau der Betreuungsplätze. Von diesem Jahr an gilt der Rechtsanspruch für einen Kita-Platz für Kinder unter drei Jahren.
Familienexperten aus der Wissenschaft setzen gewöhnlich sogar noch eine längere Frist an, nach deren Ablauf sie mit messbaren Erfolgen der neuen Familienpolitik rechnen.
So sagte der Familiensoziologe Hans Bertram von der Berliner Humboldt-Universität kürzlich bei der Vorstellung des Familienreports, der Instrumentenmix aus Ausbau der Infrastruktur, gezielter finanzieller Förderung wie dem Elterngeld und einem besseren Zeitmanagement für Familien vor allem in der Arbeitswelt werde sich nach etwa zehn
Jahren in der Geburtenrate niederschlagen. Demografen unter den Familienforschern beschreiben teilweise noch längere Wirkungszeiten von familien-
politischen Entscheidungen.
Renommierte Familienforscher weisen stets darauf hin, dass einzelne Instrumente der Familienpolitik wie etwa das Elterngeld keine langfristige Wirkung versprechen, sondern
nur eine Kombination von politischen Angeboten potenzielle Eltern zum Kinderkriegen ermutigt. Mangels genauer Daten, wie sie erst eine Volkszählung in Verbindung mit
gezielten Befragungen liefern würde, lassen sich auch keine Aussagen darüber treffen, ob die Geburtenrate ohne das Elterngeld nicht noch niedriger ausgefallen wäre.
Die Grünen warfen der Familienministerin vor, Scheinerfolge zu feiern. „Weder der im Schneckentempo vorwärtsgehende Ausbau der Kindertagesbetreuung noch das
Elterngeld haben dazu geführt, dass sich mehr junge Menschen für Kinder entscheiden“, sagte die Familienpolitikerin Ekin Deligöz. Es sei an der Zeit, das überholte
Ehe- und Familienfördersystem grundlegend umzubauen, von dem Familien mit hohem Einkommen überproportional profitierten.
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