Enke
   
... auch Väter lieben und leiden!
 
   
     


 
Robert Enke

...auch Väter lieben und leiden!

 

Ich bin kein Fußballfan und die Schlagzeile hat mich daher zunächst auch nicht mehr oder weniger schockiert als die Nachricht über den Tod eines beliebigen

anderen Menschen.

Dann allerdings wollte mein Frau wissen, wer genau das gewesen ist und dabei fand ich in Google eine Schlagzeile, die mich mit Bestürzung erfüllte und

die dem Bild von der liebenden Mutter und den brutalen und unsensiblen Männern und Vätern mal wieder ganz gehörig in die Parade läuft:

ROBERT ENKE FOLGTE SEINER TOCHTER IN DEN TOD

Da bringt sich ein Fußballer, ein vermeintlicher Macho, einer, von dem man auf den ersten Blick annehmen muß, er sei ein harter Knochen um und es stellt

sich heraus, er war ein sehr sensibler Mensch, der enorm unter dem Tod seiner nur 2 Jahre alten Tochter gelitten hat.

So sehr, daß er sich jetzt wenige Kilometer von ihrem Grab entfernt vor einen Zug wirft!

Das ist eine Tragödie und zeigt doch einmal mehr, wie falsch das Väterbild in der Öffentlichkeit in Deutschland ist und wie unfair mit den Gefühlen von

Vätern umgegangen wird und diese verkannt werden!

Darüber sollten Richter in Deutschland nachdenken, bevor sie allzu leichtfertig dazu bereit sind, einem liebenden Vater seine Kinder im Rahmen einer

Scheidung wegzunehmen!